Ö-Norm B5320

Im Wesentlichen sagt diese Norm aus, dass die gleichen bauphysikalischen Maßnahmen zu treffen sind wie bei den Außenwänden. Dabei gilt der Grundsatz: „Innen dichter als Außen“.

 

Das heißt:

Die äußere Abdichtung wird dauerhaft gegen Schlagregendichtheit und dampfdiffusionsoffen ausgeführt.

 

Die mittlere Ebene (Isolierebene) welche sich zwischen dem Fensterrahmen und dem Mauerwerk ergibt, wird mit wärme- und schalldämmendem Material ausgefüllt (mittels PU-Schaum oder Stopfwolle ).

 

Die innere Abdichtung zur Trennung vom Raumklima zum Außenklima wird luft- und dampfdiffusionsdicht abgedichtet.

 

Diese Maßnahmen verhindern, dass warme, feuchte Innenluft in die Fuge eintritt, dort abkühlt, und als Tauwasser entweder den Bauanschluss schädigt oder die Wärmedämmung reduziert. Bei diesem Vorgehen können Bauschäden (wie Schimmelbildung, nasse Wände usw.) verhindert und ein gesundes Raumklima geschaffen werden.